Totenstein und Burg Neideck

totenstein-01052010-12-37-54Als Ziel für unseren Ausflug am ersten Mai haben wir uns dieses Jahr naheliegender Weise die fränkische Schweiz auserkoren. Bei meinen Veranstaltungsrecherchen für die Walpurgisnacht bin ich auf die Ruine Neideck gestossen und als ich feststellte, das dort auch ein Cache zu finden ist war der Ausflug für den ersten Mai geplant. Wir machten uns also über die Landstrasse auf den Weg Richtung Streitberg. Auf dem Weg dorthin legten wir noch einen kleinen Stop ein und schauten uns den Totenstein einmal näher an. Der Totenstein ist ein Felsmassiv in der Nähe von Veilbronn von dem der Sage nach einst in dunkler Nacht eine Kutsche vom Weg abgekommen und hinabgestürzt sein soll.

Wir stellten unser Fahrzeug ab und folgten dem Wanderweg hinauf auf den Totenstein. Wir kamen zuerst nur sehr langsam voran, weil Cache-tin immer wieder Schnecken  über die Strasse helfen musste. Doch dass nur nebenbei :-) .    Oben angekommen genossen wir zunächst die Aussicht auf Veilbronn und lösten dann die gestellte Aufgabe. Station 2 führte uns über den Berg und auf der anderen Seite in einer kleinen Schlucht wieder hinab. Hier galt es Station 2 in Form eines versteckten Hinweises zu finden. Auch diese Aufgabe stellte sich dank genauer Koordinaten als nicht allzu schwer heraus wenngleich das Auffinden eine gewisse Schrecksekunde beinhaltete ;-) . Als nächstes galt es die Finalkoordinate zu berechnen. Nach einem kurzen Stück des Weges hielten wir die nett verzierte Dose schliesslich in den Händen und konnten uns in das Logbuch eintragen. Eine schöne Runde, hat uns Spass gemacht!

ruine-neideck-01052010-14-40-02Wieder am Auto setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten nach kurzer Zeit Streitberg. Auch hier galt es, wie fast überall in der fränkischen Schweiz zunächst einmal zum Ort der Begierde aufzusteigen. Auf der Burg Neideck war es wohl feiertagsbedingt recht überlaufen aber wir liessen uns erstmal nicht aus der Ruhe bringen. Wir schauten uns in aller Ruhe erst einmal um und erstiegen dann den Turm. Von hier aus hatten wir eine herrliche Aussicht auf das Tal der Wiesent und die gegenüberliegende  Streitburg. Nun machten wir uns ans Lösen der Aufgabe und konnten nach kurzer Suche die nötigen Informationen sammeln. Nun setzten wir uns auf eine Mauer und überlegten wie wir den Final mit Hilfe unseres GPS Empfängers nun finden konnten. Es begann zu niesel, unten im Tal pfiff eine Dampflok und wir beschlossen es mit drei Annäherungsalarmen zu probieren. Gesucht war der Punkt den von den ermittelten drei Punkten gleich weit entfernt ist.

Wir gaben die Zielkoordinaten ins GPS ein und machten uns auf den Weg. An den Koordinaten angekommen, schauten wir uns um gerieten aber bald ins Zweifeln ob wir hier richtig waren. Zur Sicherheit rechneten wir noch einmal nach und stellten fest, dass wir uns tatsächlich verrechnet hatten. Schnell ermittelten wir nocheinmal die wahrscheinlichen Finalkoordinaten und marschierten dorthin. Diesmal sah es schon deutlich finalgeeigneter aus und nach kurzer Suche wurden wir auch wirklich fündig.

Wir trugen uns in das Logbuch ein, wie das so üblich ist und machten uns auf den Heimweg. 01.05.

Eine nette Idee die uns ganz schön ins Grübeln brachte. Herrliche Aussicht und eine schöne Burgruine. Hat uns gut gefallen hier.

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