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Rund um halb Fehmarn

geocaching-rund-um-hlab-fehmarn-14072009-18-22-21Für heute haben wir uns eine Radtour auf Deutschlands sonnigster Insel vorgenommen. Gleich nach dem Frühstück haben wir die Satteltaschen mit Proviant und unseren Cache-Utensilien gefüllt und die Fahrräder verladen. Auf ging es nach Fehmarn. Zur besseren Orientierung haben wir einen Track über ca. 45 km entlang der Westküste geladen und machten uns nun auf den Weg, ihn abzuradeln. Nach kurzer Anfahrt über die Autobahn erreichten wir Landkirchen und fanden auch nach kurzer Suche einen geeigneten Parkplatz.  Schnell waren GPS Empfänger, Tachos und Satteltaschen montiert und die Tour konnte beginnen. Die Strecke führte zunächst durch den Ort Landkirchen, anschliessend ein Stück entlang der Landstrasse, um schliesslich nach links Richtung Ostermarkelsdorf abzubiegen.

Gleich hinter dem Ort suchten und fanden wir unseren ersten Cache F 41. Der nächste folgte quasi auf dem Fusse, ein Stück weiter lag Suche den Weg. Auf dem Weg dorthin fuhren wir an einem Fahrzeug vorbei, in dem deutlich sichtbar an einem Garmin GPS hantiert wurde. Da wir meist lieber für uns alleine cachen gehen, beschlossen wir in die Pedale zu treten, um das Döschen vor den Kollegen zu finden. Der Weg dorthin war zum Glück für Autos gesperrt also standen unsere Chancen gut. Leider mussten wir dann feststellen, dass bei diesem Cache der Name Programm ist und so wurden wir, bis zum Bauch in den Brennnesseln stehend, von hinten angesprochen, ob wir denn auch etwas suchen würden. Die anschliessende gemeinsame Suche gestaltete sich dann besser als vermutet, Cache Nummer 2 war somit im Sack und ich hatte irgendwie so ein Gefühl, dass heute der Tag der Hein Blöd-Caches  werden würde.

Unsere Strecke führte uns auf Radwegen entlang der Strasse in Richtung der Nordküste Fehmarns. Die nächsten Caches, an den wir vorbeikamen, waren Hinter den Höfen, der hölzerne Johannes und Kurze Pause 1, allesamt Traditionals am Wegesrand, nichts Besonderes, aber wenn man schon dran vorbeiradelt… .

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An der Küste angekommen verlief die Strecke direkt am Deich, meist darauf, manchmal dahinter, aber eigentlich immer mit Meerblick. Die Sonne strahlte und was nun kommen sollte war mit Sicherheit der schönste Teil der Runde. Immer entlang der Küste nahmen wir noch Reetwiesen und Teichhof Schleuse, ihr wisst von wem, mit und fuhren weiter Richtung Westermarkelsdorf. Natürlich gab es auch hier Caches, doch möchte ich mich bei meiner Aufzählung von nun geocaching-rund-um-hlab-fehmarn-14072009-14-46-23an auf Highlights, leider nicht allzu viele, beschränken. Einer davon war der einzige Multi an diesem Tag: Leuchtturm Westermarkelsdorf von Bobi Bohne, den ich irgendwie von den Gassipods her kenne und daher eher Richtung Köln verortet hätte. Auf wackeligen Pfaden und mit einer nicht unerheblichen Portion artistischen Geschicks gelang es uns diesen Cache zu heben. Das zweite Highlight an diesem Tag war cachetechnisch betrachtet die Reste der Titanic. Hier haben wir lange überlegt, ob und wie wir diese Herausforderung bewältigen sollten. Die Fürs und Wieders wurden gegeneinander abgewägt, die Argumente “ist sicher kalt”, “ich warte hier solange” und “wer soll denn auf die Fahrräder aufpassen?” abgeschmettert und so stürzten wir uns in die dann doch nicht so kalten Fluten und meisterten diesen Cache. Beim Loggen stellten wir dann fest, es war unsere Nummer 599, so ein Sch… . Das wäre mal ein würdiger 600. gewesen.

Nummer 600 wurde dann schliesslich Vestas. Inzwischen hatten wir die Westseite der Insel erreicht und schwenkten Richtung Süden. Natürlich nicht ohne auch noch Hinterm Deich und Cache für Cool-Mann, richtig von unserem Freund Hein, mitzunehmen. Von nun an wurde der Weg etwas schwieriger und verlief auf sehr schmalen, sandigen Pfaden, so dass wir streckenweise schieben mussten. Im kleinen Ort Orth angelangt war uns schon mächtig nach Abendessen zu Mute, trotzdem schlugen wir uns noch ein gutes Stück bis Lemkenhagen durch, um dort in einem gut gefüllten Biergarten zu landen. Labskaus, Sauerfleisch und kühles Bier füllten unsere Energiereserven schnell wieder auf und so machten wir uns auf die letzte Etappe der heutigen Runde. Der nächste und letzte Cache Jachen Flünk lag direkt an unserer Strecke und so nahmen wir auch ihn noch mit. Das letzte Stück führte uns dann über Feldwege zurück nach Landkirchen, unserem Ausgangspunkt.

Alles in allem eine sehr zu empfehlende Fahrradtour, bei der bei schönem Sommerwetter sogar eine Abkühlung genommen werden kann…

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Schöne Tour, animiert zum Nachfahren, vor allem bei den jetzigen Temperaturen (kleine Abkühlung im Meer…?!). Schön, dass du die Karte eingestellt hast, ist klasse zur Orientierung.

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