Stepper und andere Fitnessübungen

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Immer wieder Sonntags…, nein nicht die Geschichte mit der Erinnerung,  was ich meine ist… gehen wir cachen! Auf der Suche nach Qualitäts-Caches haben wir heute nach einem SANSON-Cache Ausschau gehalten, da wir von ihnen schon so einige nette Exemplare gehoben haben. Die ersten Frühlingsboten lockten uns hinaus und da uns heute ein besonderes Cachemobil zur Verfügung stand, haben wir eine etwas weitere Anfahrt in Kauf genommen und waren steppen. Und wo könnte man das besser tun als auf dem Stepper? Auf dem Weg dorthin haben wir uns noch den Gebrandmarkten angeschaut und seine beeindruckende Größe bestaunt. Das Versteck hat so seine Tücken, aber wer lesen kann ist klar im Vorteil. Die nächste Station längs unsres Weges war Zultenberger Fels. Parken konnte man in der Nähe und wir gingen, zusammen mit einer Muggelfamilie, die wohl auf dem Weg zum Mittagessen war und dem Dackel “Stanley”, der lieber mit uns als seiner Familie gehen wollte, Richtung Dose. Die Familie ging weiter, Stanley blieb und wir bestaunten img_5158eine Weile die Aussicht. Wir befanden uns neben einer Art Startrampe für Drachenflieger und fragten uns, wie mutig man sein muss, um sich da hinunter zu stürzen. Als wir alleine waren, schauten wir nach der Dose und konnten sie ganz in der Nähe finden. Als wir abschliessend nocheinmal in den Abgrund schauten, viel uns eine Stelle auf, an der scheinbar jemand sein Haus vergraben hat. Jedenfall guckte nur noch das Dach heraus. Wer genaueres darüber weiss, möge uns bitte aufklären.

Wir setzten unsere Fahrt fort und erreichten schliesslich das Ziel des heutigen Ausflugs. Der angegebene Parkplatz war uns etwas zu riskant und so zogen wir es vor, ein Stück entfernt in Kasendorf zu parken. Station 1 war nach kurzer Erkundung des Areals dann auch fix gefunden. Nachdem wir verstanden hatten, worum es ging, setzten wir unseren Weg fort. Station 2 war da schon hartnäckiger, und zwar so hartnäckigimg_5172, dass wir sie nicht fanden. Ein Blick in die Logs verriet uns, dass manch anderer dieselben Probleme hatte und die Stage dann auf dem Rückweg gefunden hatte. Also taten wir so ,als wären wir auf dem Rückweg und schauten uns das Zielgebiet nochmal genau an. Nichts! Vielleicht liess sich dieser Cache mit Logik überlisten. Also sprach ich: “Wenn die Information, die wir hier finden, für eine Nachkommastelle der Minuten benötigt wird, können wir vielleicht auch ohne sie zum Final finden.” Leider sollte ich nicht recht behalten. Die nachfolgenden Stationen, allesamt kleine Meisterwerke, fanden wir ohne Probleme, jedoch merkten wir bald, dass ohne Station 2 dieser Cache nicht zu finden war. Was wir allerdings fanden, waren ziemlich eindeutige Beweise dafür, dass dieser Bereich einst unterhalb des Meeresspiegels lag. Alles murren half schliesslich nichts und wir steppten wieder nach unten zur Station 2 und diesmal geschah das unglaubliche Wunder, welches bereits unsere Vorfinder ereilte: Auf den ersten Blick fanden wir Stage 2 und fragten uns mal wieder, wie wir nur so blind sein konnten. Wahrscheinlich ist es ein komplizierter elektronischer Trick, der Stage 2 erst erscheinen lässt, nachdem man oben unmerklich einen Microschalter betätigt hat ;) . Jedenfalls hatten wir nun alle benötigten Informationen und konnten nach kurzer Suche und nachdem wir wieder hinaufgesteppt waren den Final finden.

Vom Erfolg des “doch-noch-findens” beflügelt, wagten wir uns auch gleich an den Stepper- Bonus. Wir taten, wie man uns geheißen und erreichten nach kurzer Wanderung die angegeben Koordinaten. Wir schauten nach der versprochenen Stage, fanden sie nicht und legten deshalb erst eine kleine Stärkungspause ein. Frisch gestärkt gingen wir erneut ans Werk und schauten, wo man nur schauen kann. Ohne Erfolg. Schliesslich vergrößerten wir unseren Suchradius und Kerstin, die ihren Suchradius mal wieder deutlich erweitert hatte, rief plötzlich: “Ich hab was, aber ich glaube das ist der Final.” Beim genaueren Hinsehen stellten wir fest, dass wir tatsächlich den Final in Händen hielten. Es war schon etwas später am Nachmittag und so stellten wir keine Fragen. Nach einem kurzen Fußmarsch fanden wir heraus, dass der von uns gewählte Parkplatz gar nicht so schlecht war, denn so sparten wir uns jetzt sogar ein Stück Weg.

img_5197Auf der Rückfahrt nach Hause beschlossen wir, die Fünfe noch voll zu machen und stoppten kurz in der Mitte Oberfrankens, um auch diesen Cache noch mitzunehmen. So sieht die Mitte Oberfrankens also aus, wobei ich jetzt gar nicht so genau weiss, was der Flächen/Gewichts Mittelpunkt eigentlich ist. Der Cache war ein Traditional und wir konnten ihn relativ schnell finden. Was mich jedoch fast mehr interessierte als der Cache ,war ein aufgeschütteter Damm mit einem Radweg darauf. Irgendwie sah er wie ein Bahndamm aus. Würde mich mal interessieren, ob das ein stillgelegter Bahndamm ist und aus welcher Zeit er stammt…

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Kommentar (1)

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Kommentare

Die Frage nach dem Haus kann beantwortet werden ;-)
Das ist im Winter der “Prellbock” am Skilift.
Herzlichen Gruß aus Oberfranken (haben Euren Namen heute schon in einem Logbuch gelesen…)

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